Früher oder später werden Sie eine Transportbox benötigen. Meist schon beim Einzug der Katze um die Katze abzuholen.
Wird Ihnen die Katze vom Züchter, der Katzenhilfe oder einer Privatperson vorbeigebracht, müssen Sie sich trotzdem eine Transportbox anschaffen. Diese wird zum Beispiel für den Transport zum Tierarzt benötigt. Sollte Ihrer Katze einmal etwas zustoßen, sollten Sie diese bereits haben, um die Katze sicher zum Tierarzt transportieren zu können.
Auch hierbei gibt es wiederum eine große Auswahl an verschiedenen Boxen. Der Vorteil bei Boxen aus Plastik ist die leichte Reinigung und die gute Belüftung. Es gibt sie in allen Farben und Formen. Wichtig ist, dass man die Box von oben öffnen kann um die Katze hineinzusetzen.
Legen Sie die Transportbox mit einer Unterlage, zum Beispiel alten Handtüchern oder Küchenpapier aus. So hat es die Katze bequemer und saugen Flüssigkeiten auf.
Achten Sie beim Kauf der Box vor allem darauf, dass sie keine scharfen Kanten hat und ausbruchsicher ist. Katzen befinden sich meist in einer Stresssituation, wenn sie sich in der Box befinden und werden eventuell alle möglichen Versuche starten um auszubrechen.
Die Weidenkörbe, die es ebenfalls im Fachhandel gibt, sind eher nicht ausbruchsicher. Außerdem sind sie schlecht zu reinigen und sind nicht so gut belüftet.
Auch eine Wohnungskatze sollte regelmäßig entwurmt werden. Die Wurmeier sind nicht nur draußen in der Natur in Wiesen und Wäldern zu finden, sondern können auch an der Kleidung, Schuhen oder Händen mit hinein getragen werden. Manche Wurmarten sind auch auf den Menschen übertragbar. Deshalb sollten Sie jedes Mal wenn Sie nach Hause kommen Ihre Hände waschen und die Schuhe ausziehen. Diese Maßnahme allein reicht aber nicht. Jungtiere können sich bereits durch die Muttermilch mit den Würmern infizieren. Bei jungen Katzen kann dies sogar bis zum Tod führen.
Die Würmer leben im Verdauungstrakt der Katze und entziehen ihr die wichtigen Nährstoffe. Dies kann zu Verstopfungen, Blutverlust/ –armut und zu Verletzungen des Gewebes führen. Dies schwächt das Immunsystem und damit ihr Allgemeinbefinden enorm.
Ist Ihre Katze bereits von einem Wurm befallen, erkennen Sie dies an folgenden Symptomen:
- starker Juckreiz am After
- Abmagerung
- Durchfall in Abwechslung mit Verstopfungen
- Aufgeblähter Bauch
- Erbrechen
- Glanzloses, struppiges Fell,
- Husten
- Weiße Partikel auf Fell in der Aftergegend oder auf dem Kot (ausgeschiedenen Bandwurmglieder)
Wird bei Ihrer Katze dann der Wurmbefall (meist Rund- oder Bandwürmer) durch einen Tierarzt festgestellt, sollten Sie diesen behandeln lassen und bis zum Abschluss der Behandlung etwas mehr Abstand zur Katze halten. Vor allem Kinder, ältere Menschen und Menschen mit einem schwachen Immunsystem haben eine erhöhtes Ansteckungsrisiko und sollten darauf besonders achten.
Um welche Art von Wurm es sich handelt, kann durch eine Kotprobe festgestellt werden.
Um all dies zu vermeiden, sollten Sie daher darauf achten, dass Ihre Katze regelmäßig vorbeugende Wurmkuren erhält. Die Häufigkeit hängt dabei vom Alter und den Lebensumständen ab. Bei Wohnungskatzen reicht meist eine jährliche Entwurmung, die kurz vor den Impfungen stattfinden sollte.
Wenn eine Katze Flöhe hatte, muss sie ebenfalls entwurmt werden, da Flöhe Bandwürmer übertragen können. Auch junge Kätzchen müssen unbedingt entwurmt werden, auch wenn Sie wissen, dass die Mutter keine Würmer hat. Die Würmer der Mutterkatze können übersehen werden und für die Jungen lebensgefährlich sein.
Auch wenn Sie eine weiter Katze hinzuholen, sollte diese wegen der Übertragbarkeit auf andere Tiere auch auf jeden Fall entwurmt werden.
Welche Art der Wurmkur angewendet soll, weiß Ihr Tierarzt am besten. Diese gibt es in verschiedenen Formen: als Präparat, das in den Nacken getropft wird, als Tablette, Paste, in Gelform oder als Spritze. Die jeweilige Dosierung nach Gewicht der Katze und sonstige Hinweise sollten Sie dem Beipackzettel entnehmen.