Katzengras

Katzen fressen sehr gerne Gras, da dieses Feuchtigkeit, Vitamine und Spurenelemente enthält. Außerdem ist das Fressen von Gras eine wichtige Verdauungshilfe. Die Katze nimmt durch das Säubern ihres Fells sehr viele Haare mit auf, die zu Verdauungsstörungen führen können. Durch das Gras wird die Magenschleimhaut gereizt und Erbrechen ausgelöst.
Katzengras gibt es als Fertigpackung im Fachhandel zu kaufen.

Spielzeug

Das Spielen mit der Katze ist sehr wichtig, da sie dadurch gefördert wird, jeden Tag etwas Neues erlebt und ein glückliches Leben haben wird.
Spezielles Katzenspielzeug gibt es in jedem Fachhandel zu kaufen. Die Auswahl dabei ist groß.
Katzenspielzeug kann allerdings auch einfach und schnell selbst gebastelt werden.
So können Sie einfach ein bisschen Alufolie zu einem Alufolien-Ball zusammenknüllen und Ihre Katze wird ihm hinterher jagen. Wenn Sie einmal einen Pappkarton übrig haben, können Sie ihn Ihrer Katze zum Verstecken und auf der Lauer liegen zur Verfügung stellen. Aktiv können Sie mit Ihrer Katze mit einer Katzenangel spielen. Das Basteln geht sehr schnell. Einfach an einen Stock eine Schnur befestigen, an der eine Kugel hängt. Und schon kann es losgehen, Ihre Katze wird Ihnen mit Begeisterung durch die ganze Wohnung folgen, um an die Kugel zu gelangen.
Eine weitere günstige Spielmöglichkeit für Katzen sind Luftschlangen. Pusten Sie diese einfach auf und Ihre Katze wird sich damit eine ganze Weile beschäftigen.
Auch mit Klopapier spielen die Katzen sehr gerne, allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass es eine ganz schöne Sauerei geben kann. Die Katzen lieben es, das Klopapier in Stücke zu reißen. Daher sollten Sie sich auch nicht wundern, wenn sich die Katze auch mal über die Klopapierrolle im Bad hermacht. Hat man eine Badewanne, kann man die Katze zusammen mit ein paar Tischtennisbällen in die Badewanne setzen. Dort kann sie den Bällen hinterher jagen.

TIPP
Diese Katzenangel mit Maus können Sie hier bestellen!

Transportbox

Früher oder später werden Sie eine Transportbox benötigen. Meist schon beim Einzug der Katze um die Katze abzuholen.
Wird Ihnen die Katze vom Züchter, der Katzenhilfe oder einer Privatperson vorbeigebracht, müssen Sie sich trotzdem eine Transportbox anschaffen. Diese wird zum Beispiel für den Transport zum Tierarzt benötigt. Sollte Ihrer Katze einmal etwas zustoßen, sollten Sie diese bereits haben, um die Katze sicher zum Tierarzt transportieren zu können.
Auch hierbei gibt es wiederum eine große Auswahl an verschiedenen Boxen. Der Vorteil bei Boxen aus Plastik ist die leichte Reinigung und die gute Belüftung. Es gibt sie in allen Farben und Formen. Wichtig ist, dass man die Box von oben öffnen kann um die Katze hineinzusetzen.
Legen Sie die Transportbox mit einer Unterlage, zum Beispiel alten Handtüchern oder Küchenpapier aus. So hat es die Katze bequemer und saugen Flüssigkeiten auf.
Achten Sie beim Kauf der Box vor allem darauf, dass sie keine scharfen Kanten hat und ausbruchsicher ist. Katzen befinden sich meist in einer Stresssituation, wenn sie sich in der Box befinden und werden eventuell alle möglichen Versuche starten um auszubrechen.
Die Weidenkörbe, die es ebenfalls im Fachhandel gibt, sind eher nicht ausbruchsicher. Außerdem sind sie schlecht zu reinigen und sind nicht so gut belüftet.

Die katzengerechte Wohnung

Bevor eine Katze in ihr Heim einzieht, sollten Sie einige Dinge beachten. Für die perfekte Vorbereitung auf das Zusammenleben mit der Katze müssen deshalb einige Vorkehrungen in der Wohnung getroffen werden. Diese sind einerseits das Beseitigen von möglichen Gefahrenquellen und auf der anderen Seite die alltäglichen Katzen-Einrichtungsgegenstände und jede Menge Möglichkeiten, sich auszutoben.
Zur Beseitigung von Gefahrenquellen und zur Herstellung der nötigen Sicherheit sollten Sie den Artikel „Sicherheit und drohende Gefahren“ genau durchlesen und alles in Ihren 4 Wänden beachten.
Tipps und Vorschläge zur Gestaltung des Katzenalltags, wie der Kratzbaum und Spielzeug, finden Sie in den weiteren Artikeln.

Sicherheit und drohende Gefahren

Man sollte meinen, dass einer Katze nur bei Freilauf Gefahr droht. Allerdings verbergen sich auch innerhalb einer Wohnung viele Gefahrenquellen, die unbedingt vor der Anschaffung einer Katze beseitigt oder entschärft werden sollten. Einige Dinge, an denen sich Katzen verletzen können, stechen jedem direkt ins Auge. Andere jedoch erkennt man erst beim zweiten Hinsehen oder schlimmstenfalls erst dann, wenn es zu spät ist.
Um diesen Fall zu umgehen, folgt nun eine Checkliste mit Hinweisen, die unbedingt eingehalten werden sollte:

Die Waschmaschine und der Wäschetrockner
Schließen Sie unbedingt immer die Waschmaschinen- und die Trocknertür nach der Benutzung. Die Katze fühlt sich vor allem durch die Wärme des Trockners und der Versteckmöglichkeit magisch angezogen. In einem hektischen Augenblick könnte es dann passieren, dass sich die Katze noch in dem Gerät befindet.

Die Toilette
Der Toilettendeckel sollte stets geschlossen werden. Für kleine Katzen ist die Gefahr groß, dass sie beim Versuch etwas zu trinken, auf der glatten Toilette abrutschen und ertrinken. Bei älteren Katzen sollte der Toilettendeckel auch geschlossen bleiben, da das Wasser im Napf auf jeden Fall die gesündere Alternative zum Toilettenwasser ist.

Das Fenster
Bei der Haltung einer Wohnungskatze sollten Fenster stets vergittert oder vernetzt sein. Dadurch können beim Lüften das Ausbüchsen und Verletzungen der Katze verhindert werden. Die größte Gefahr lauert vor allem bei Kippfenstern. Der Drang der Katze nach der unbekannten Freiheit kann dabei so groß werden, dass sie versucht durch das gekippte Fenster zu entkommen. Dies kann zu Quetschungen, anderen Verletzungen und sogar zum Tod führen. Es gibt für die meisten Arten von Fenstern Vorrichtungen zu kaufen, um die Katze zu schützen.
Solch ein Fensternetz kann man mit ein wenig handwerklichem Geschick auch selbst bauen.

Neben dem Schutz der Katze hat ein vernetztes oder vergittertes Fenster auch den Nebeneffekt, dass die Katze eine weitere Beschäftigung hat. Sie lieben es am Fenster in der Sonne zu liegen und die Außenwelt zu beobachten. Dies ist wie Live-Fernsehen für die Katze. Um dieses Erlebnis noch zu intensivieren, kann man direkt am Fensterbrett noch eine Liegefläche bereitstellen. So kann es sich die Katze an der Sonne gut gehen lassen.

Die Herdplatte und andere Wärmequellen
Eine Katze ist in diesem Fall wie ein kleines Kind und erkennt die lauernde Gefahr nicht. Den Herdplatten ist es nicht anzusehen, dass sie heiß sind und meist merkt die Katze die Wärme erst viel zu spät und verbrennt sich die Samtpfötchen. Nur stets bei der Herdplatte zu bleiben während des Kochens genügt hierbei leider nicht, da die Herdplatten lange brauchen bis sie abkühlen und die Gefahr über einen langen Zeitraum besteht. Eine Lösung wäre das Abdecken der Herdplatten oder die Katze so zu erziehen, dass sie erst gar nicht auf die Arbeitsplatte und den Herd springt.

Medikamente
Bewahren Sie ihre Medikamente stets an einem sicheren Ort auf, zu dem die Katze keinen Zugang hat.

Plastiktüten
Lassen Sie ihre Plastiktüten oder ähnliches vom Einkauf nicht in der Wohnung umherfahren sondern verstauen sie diese an einem sicheren Ort. Die Katze könnte damit im Spiel ersticken.

Kleinteile
Versuchen Sie Kleinteile möglichst sicher zu verstauen. Vor allem kleine Katzen spielen mit diesen und nehmen sie in den Mund. Wenn sie diese verschlucken, kann es zu schwerwiegenden Verletzungen kommen.

Pflanzen
Sie sollten unbedingt alle Pflanzen außer Katzenreichweite nehmen, die giftig für sie sind. Zu den am häufigsten vorkommenden giftigen Pflanzen gehören:

Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Azalee, Calla, Christusdorn, Clivie, Dieffenbachie, Efeutute, Gummibaum, Korallenbeere, Orchidee, Philodendron, Stechpalme, Usambaraveilchen, Weihnachtskaktus, Weihnachtsstern, Wüstenrose, Zierfarn und Zimmeraralie.

Welche Pflanzen sonst noch bedenklich für die Tiere sind, können Sie aus folgender Liste entnehmen.Wenn Sie sich die Liste genau durchschauen, können Sie erkennen, dass darunter auch alltägliche Pflanzen, wie die Küchenzwiebel, Tomate oder Knoblauch sind. Es sind also nicht nur die exotischen Pflanzen, die für eine Katze problematisch sind. Gehen Sie die Liste deshalb bitte besonders gewissenhaft durch, um der Katze eine sichere Umgebung zu garantieren.
Katzen reagieren auf die giftigen Pflanzen mit Erbrechen, Durchfall, Lähmungen, Krämpfe, Pupillenerweiterung, Schwäche, Erregungszustände bis hin zu Koliken. Bringen Sie Ihre Katze in einem Notfall sofort zu einem Tierarzt.

Kabel
Sie sollten vor allem bei kleinen Katzen darauf achten, dass diese gerne Kabel anfressen. Dies ist vor allem dann nicht ungefährlich, wenn diese unter Strom sind. Versuchen Sie also die Kabel entweder außer Reichweite zu bringen oder diese mit Kabelschläuchen zu entschärfen.

Schnüre
Wenn Katzen mit Schnüren, Zahnseide oder Ähnlichem spielen, besteht die Gefahr, dass sie sich damit so einwickeln, dass sie ersticken. Bringen Sie deshalb diese Gegenstände immer in Sicherheit und aus der Reichweite der Katze.

Sonstiges
Sonstige Dinge, auf die Sie achten sollten, um Ihre Wohnung katzensicher zu gestalten sind:
- Herunterhängende Tischdecken und Pflanzen: Katzen könnten daran ziehen und entweder die Pflanze oder Dinge vom Tisch könnten auf die Katze fallen und sie schwer verletzen.
- Kühlschrank/Backofen/Geschirrspüler: Hierbei gilt das gleiche wie bei der Waschmaschine und dem Trockner. Immer geschlossen halten und zuvor darauf achten, dass sich auch wirklich keine Katze darin befindet.
- Reinigungsmittel und sonstige Chemikalien: Verstauen Sie diese sicher vor Ihrer Katze.
- Lametta / Christbaumkugeln: Sollten nicht in der Nähe von Katzen benutzt werden.
- Schwingtüren: Achten Sie bei Schwingtüren darauf, dass Sie diese nicht zurück schwingen lassen und sondern diese schließen. Es könnte Ihnen eine Katze folgen und die Tür ins Gesicht bekommen.
- Glastüren: Markieren Sie Glastüren ausreichend, so dass die Katze erkennt, dass dies kein freier Durchgang ist.
- Zerbrechliches: Diese Dinge sollten Sie so verstauen, dass die Katze diese nicht kaputt machen kann. Häufig passiert dies dadurch, dass die Katze hinter Dingen in einem Regal vorbeiläuft und sie dadurch hinunterwirft.

Katzenklo

Katzentoiletten gibt es in allen möglichen Variationen – mit Deckel, ohne Deckel, mit Klappe oder ganz ohne Aufsatz. Wichtig ist bei der Ausführung ohne Deckel, dass ein Schutzrand rund um das Katzenklo besteht, damit die Katze das Katzenstreu beim Graben nicht aus dem Klo wirft.
Bei der Auswahl des Katzenklos sind die Vorlieben der Katze wiederum sehr unterschiedlich. Manche trauen sich gar nicht in die dunkle Höhle, wenn ein Deckel auf dem Katzenklo ist. Andere wiederum fühlen sich zu beobachtet ohne Deckel. Dies ist also eine Frage, die man katzenindividuell entscheiden und ausprobieren muss.
Katzen haben auch bei der Wahl des Katzenstreus ihre eigene Meinung. Sollte sie also das Katzenklo nicht benutzen, obwohl schon die verschiedenen Varianten mit und ohne Deckel ausprobiert wurden, sollte man es vielleicht auch mal mit einem anderen Katzenstreu probieren.

Hierbei empfehle ich das Silikat-Perlen-Streu, das im Drogeriemarkt, wenigen Tierhandlungen und im Internet erhältlich ist. Der große Vorteil daran ist, dass es den Geruch sehr gut bindet und im Vergleich zu anderen Katzenstreus sehr ergiebig ist. So reicht für eine Katze ein Beutel (ca. 5 Liter) für einen gesamten Monat. Allerdings sollte man bei der Umgewöhnung auf das Silikat-Perlen-Streu darauf achten, dass man die ersten drei Wochen das Silikatstreu mit dem bisherigen Streu vermischt. So wird die Katze langsam an die Veränderung gewöhnt.
Katzen legen mindestens genau so viel Wert auf eine saubere Toilette, wie Sie selbst. Entfernen Sie deshalb feste Ausscheidungen immer sofort und wechseln Sie das Streu regelmäßig. So wird es auch zu keinen Unglücken mit der Katze führen. Denn wenn das Katzenklo nicht sauber genug ist, wird sich die Katze für ihr Geschäft einen saubereren Ort selbst suchen. Und das möchte wohl kein Katzenhalter!
Für dieses unsaubere Verhalten gibt es allerdings neben einer schmutzigen Katzentoilette auch weitere Gründe, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Gehen Sie bitte der Ursache dafür auf den Grund, da dies auch körperliche Beschwerden sein könnten. Kontrollieren Sie noch einmal genau, ob die Katzentoilette an einem ruhigen Ort steht und diese groß genug für die Katze ist (wenn die Katze ausgewachsen ist, sollte das Katzenklo für junge Katzen gegen ein größeres Katzenklo ausgetauscht werden). Stellen Sie eine Toilette mehr zur Verfügung als Sie Katzen im Haus haben, vielleicht löst das Ihr Problem. Bei jungen Katzen sollten Sie darauf achten, dass der Rand des Katzenklos nicht zu hoch ist. Erledigt die Katze immer wieder an ein und derselben Stelle in Ihrer Wohnung ihr Geschäft, sollten Sie Ihr den Spaß an dieser Stelle verderben, indem Sie zum Beispiel Fernhalte-Spray verwenden.
Wenn all diese Tipps keine Wirkung zeigen, sollten Sie Ihre Katze von einem Tierarzt untersuchen lassen. Eventuell hat sie Schmerzen beim Toilettengang oder andere Beschwerden, die behandelt werden sollten.
Ist ihre Katze noch nicht stubenrein, sollten Sie ihr das dringend beibringen. Wächst die Katze mit der Mutter auf, lernt sie dies ab der 3. Lebenswoche von ihrer Mutter und erledigt ab der 8. Lebenswoche ihr Geschäft allein. Sollte die junge Katze ohne Mutter aufgewachsen sein oder nicht die beste Erziehung durch ihre Mutter genossen haben, sind Sie in der Verantwortung Ihrer Katze die Stubenreinheit beizubringen. Wie dies funktioniert, erfahren Sie hier.
Wer das Katzenklo besonders rein halten möchte, kann dieses auch vor jeder Neubefüllung mit einem antibakteriellen Tuch oder Sprays säubern.
Stinkt das Katzenklo trotz regelmäßiger Reinigung und Erneuerung des Streus, gibt es verschiedene Varianten, diesen Geruch zu bekämpfen. Beispielsweise gibt es Zerstäuber, die den unangenehmen Katzenklogeruch neutralisieren und gleichzeitig desinfizieren. Weiter gibt es Katzenstreuzusätze in verschiedenen Duftrichtungen. Diese werden je nach Produkt einfach über oder unter das normale Katzenstreu gegeben, bindet den Duft, ist einfach in der Anwendung und kann bei jedem geruchsneutralem Streu verwendet werden. Ein weiteres Produkt zur Verringerung des Geruchs ist Deo-Puder. Dieses wird einfach mit unter das Katzenstreu gemischt und bindet wie die anderen Produkte den Geruch.

Unsere Empfehlungen:

Kratzbaum

Kratzbäume gibt es im Fachhandel oder im Internet in allen möglichen Größen, Farben und Variationen. Hat man noch keine Erfahrung mit Katzen, fällt die Auswahl schwer. Allerdings gibt es einige Punkte, die man beim Kauf eines Kratzbaums beachten sollte, um sich die Entscheidung leichter zu machen.
Ob man einen Kratzbaum im Internet oder im Fachhandel kauft macht mittlerweile fast keinen Unterscheid mehr. Durch das Internet ergibt sich eine viel größere Auswahl und Vergleichbarkeit an Kratzbäumen als im Fachhandel. Dies macht die Entscheidung nicht unbedingt einfacher. Wer viel Wert auf eine persönliche Beratung legt, kann sich die verschiedenen Modelle natürlich auch zuerst im Fachhandel näher bringen lassen.
Da die Wohnungskatze viel Zeit auf ihrem Kratzbaum verbringen wird, lohnt sich die Investition auf jeden Fall. Allein bei dem Gedanken daran, dass sie ihren Kratztrieb dann am Kratzbaum und nicht an den Lieblingsmöbeln auslässt, sollte Sie von der Anschaffung eines Kratzbaums überzeugen. Kratzbäume kann man in verschiedene Höhen einteilen. Kleine, mittlere und deckenhohe Kratzbäume. Der große Vorteil bei den deckenhohen Kratzbäumen ist die besondere Stabilität. Diese Kratzbäume werden gegen die Decke gespannt, so dass die Katze auch mal mit voller Wucht auf ihrem Kratzbaum herumtoben kann.
Ein weiterer Vorteil der deckenhohen Kratzbäume, ist die wundervolle Aussicht für die Katze von dort oben. Da Katzen es über alles lieben, von einem erhöhten Platz aus alles zu beobachten, wird sich ihre Katze oft im oberen Bereich des Kratzbaums aufhalten. Damit es bei mehreren Katzen keine Streitereien um den besten Platz auf dem Kratzbaum gibt, sollten ausreichend Liegeflächen und Aussichtsplattformen zur Verfügung stehen. Pro Katze sollte es mindestens eine bequeme Liegefläche geben.
Ist die Stabilitätsfrage geklärt, kann man sich über die vielen anderen Details eines Kratzbaums Gedanken machen.
Diese sind beispielsweise die Höhlen, die häufig an den Kratzbäumen angebracht sind. Von manchen Katzen werden diese kaum, von anderen wiederum sehr häufig genutzt. Wenn Sie ihre Katze und ihre Vorlieben schon gut genug kennen, werden Sie diese Frage sicher beantworten können und sich dementsprechend für den idealen Kratzbaum entscheiden.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass vor allem die so genannten Liegemulden bei Katzen sehr beliebt sind. Sie bestehen aus einem festen Rahmen und einem durchhängenden Plüschbezug, in dem es sich die Katzen bequem machen können.
Oft ist an den Kratzbäumen auch Spielzeug befestigt, mit denen Katzen ihre Zeit verbringen können. Dies reicht vom einfachen Sisalseil über an Schnüren befestigten Spielzeugmäusen bis hin zu einzelnen Höhlen mit Spielzeug. Hier gibt es sehr viele Variationen. Ist Ihre Katze sehr verspielt, sollten Sie auf dieses Extra nicht verzichten.
Zur Schonung Ihrer Möbel, Tapeten und anderen Einrichtungsgegenständen sollten die Verbindungen der verschiedenen Etagen mit Sisal umwickelt sein. Hier können die Katzen kratzen und all ihre Energie herauslassen, ohne dass es Sie stört. Außerdem stellt dies auch eine wunderbare Klettermöglichkeit dar.
Für Außenbereiche, wie zum Beispiel auf dem vernetzten Balkon oder im vernetzten Garten, gibt es auch spezielle Kratzbäume, denen das Wetter nichts ausmacht.

Probleme mit dem Kratzbaum:
Manchmal aber sehr selten kommt es vor, dass die Katze den Kratzbaum überhaupt nicht nutzt. Kontrollieren Sie dann den Kratzbaum genau, woran es liegen könnte und ändern Sie das Problem.
Sollten Sie feststellen, dass es nichts mit dem Kratzbaum an sich zu tun hat, können sie auch in die Trickkiste greifen. Verteilen Sie auf dem Kratzbaum Katzenminze oder besprühen Sie ihn mit Baldrian. Dann wird Ihre Katze nicht mehr zu halten sein.
Haben Sie ihren Kratzbaum schon gekauft und bemerken nun nach dem Aufbau, dass dieser instabil ist? Dieses Problem können Sie leicht beheben, in dem sie Ihren Kratzbaum zum Beispiel mit Winkeln an der Wand befestigen. Somit erreichen Sie die nötige Stabilität für die wildesten Katzenspiele auf dem Baum.
Ein weiteres Problem könnte sein, dass Sie nun merken, dass der Kratzbaum für Ihre Katzen zu klein ist oder/und zu wenig Liegeflächen und Aussichtsplattformen bietet. Allerdings möchten Sie Ihren Kratzbaum auch nicht auf den Müll schmeißen. Dieses Problem kann einfach durch erweiternde Module geregelt werden. Dafür kann man einzelne Elemente wie Stämme, Treppen oder Höhlen nach eigenem Wunsch zusammenschrauben. Kontrollieren Sie aber zuvor, ob dies bei Ihrem vorhandenen Kratzbaum überhaupt möglich ist.

Diesen Kratzbaum (in beige) haben wir für unsere Katzen – er ist sehr stabil, qualitativ hochwertig und hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis! Der Aufbau war ganz einfach.

Katzenklo

Das hier angebotene Catwell Granulat, Excellent Silikat Katzenstreu 5L reicht pro Packung und Katze für einen ganzen Monat. Es ist 100% biologisch abbaubar, staubfrei und somit auch für Allergiker bestens geeignet.

Silikat Katzenstreu hat den Vorteil, dass es den Katzenurin einschließt und kein Geruch mehr in den Raum abgegeben wird. Man benötigt deutlich weniger Substrat als bei herkömmlichen Katzenstreu, da man nur regelmäßig den Katzenkot entfernen muss. Der Urin wird von den Silikatkügelchen sofort aufgesogen. Dadurch ist das Katzenklo immer “trocken”. Über die Biotonne kann man das Silikat umweltfreundlich entsorgen.

Wir benutzen nur noch Silikat in unserer Katzentoilette und können es nur jedem empfehlen! Anfangs haben wir es zur Umgewöhnung noch mit ihrem gewohnten Katzenstreu zu etwa gleichen Teilen gemischt und sind dann voll umgestiegen. Das Granulat saugt sichtlich und geruchsneutral den gesamten Urin auf.

In Tierhandlungen und Drogerien ist das Silikat zu Preisen von 4-5 Euro pro Beutel zu haben. Das klingt erstmal nicht sehr günstig aber die zu entsorgende Menge ist so gering, dass es vergleichsweise preiswerter ist als jedes andere Katzenstreu ist. Es ist 10 mal so ergiebig wie normales Katzenstreu! Es nimmt Flüssigkeiten in sekundenschnelle auf, Klumpen und Gerüche werden ein Fremdwort für Sie und Ihre Katze werden.

Weitere Vorteile:

  • absorbiert Gerüche
  • hemmt Bakterienbildung
  • bleibt nicht an Katzenpfoten kleben
  • einfache Reinigung
  • staubfrei, unparfümiert
  • Naturprodukt, biologisch abbaubar
  • sehr leicht -> keine 20 Kilo Säcke mehr schleppen :D

Nachteile:

  • gibt es in nur sehr wenigen Tierläden

Hier Jahresbedarf bestellen:

Jahresbedarf an Silikat Katzenstreu 12 Beutel Silikat-Granulat für Katzen